Eichenprozessionsspinner


Grundsätzlich gilt eine Meldepflicht, sowohl im öffentlichen als auch im privaten Raum, bei einem Befall von 

Eichenprozessionsspinner . Je nach Intensität des befallenen Baumes lohnt es sich schnell zu handeln, um den Befall und den damit ein her gehenden massnahmen  kostengünstig zu erhalten. 


Vorsichtsmaßnahmen


Grundsätzlich sind die befallenen Gebiete  zu  meiden. Schützen Sie Ihre Haut  (z. B. Nacken, Hals, Unterarme, Beine) vor dem Kontakt mit Raupen und Gespinste.  Nach einem (möglichem) Kontakt mit Raupenhaaren empfiehlt sich ein sofortiger Kleiderwechsel und ein Duschbad mit Haarreinigung. Solange die Raupennester erkennbar sind, sollte auf Holzernte- oder Pflegemaßnahmen verzichtet werden. Die Bekämpfung sollte ,wegen gesundheitlicher Belastung und spezieller Arbeitstechnik,  nur von Fachleuten durchgeführt werden.


Natürliche Feinde

Natürliche Feinde des Eichen-Prozessionsspinners sind Wanzen, Schlupfwespen, Raupenfliegen, der Kuckuck und räuberische Käfer wie zum Beispiel der Puppenräuber
 


Gesundheitsbeschwerden 

Nach Kontakt kann es zu Kontakturtikaria und einer toxisch-irritativen Dermatitis kommen, die mit starkem, mehrere Tage andauerndem Juckreiz einhergehen. Das Einatmen der Gifthärchen induziert eine Entzündung der Atemwege.